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Das Neuseeland-Abenteuer ist zu Ende -

Das Neuseeland-Abenteuer ist zu Ende

17. April 2018

Egde of Eternity von Ken Follet

Empire of Storms von Sarah J. Maas

die Schönheiten Fidschis

Mit der Sail Fearless sind wir am nächsten Mittag zu den Maori Felsritzungen aufgebrochen. Es gab Pizza und Getränke und das Wetter war einfach traumhaft. Die Felsritzungen stammen aus den 70er Jahren und die Erschaffer haben sie zu Ehren ihrer Großmutter erstellt. Man fährt etwas mehr als eine Stunde hin und kann dabei den Fallschirmspringern zusehen, die über dem Lake Taupo abspringen. Es sieht wirklich witzig aus, wie aus den kleinen Punkten am Himmel irgendwann bunte Fallschirme werden, die gen Boden segeln.

Danach ging es für uns zur Schwefelstadt Roturua.

Rotorua

Man fährt nicht lang bis Rotorua von Taupo, aber durch unser Segelabenteuer auf dem Piratenschiff kamen wir erst abends an. Unser Zimmer war winzig klein, wirklich winzig. In anderen Hotels wäre das die Abstellkammer, aber wir hatten unser eigenes Bad und wir konnten Wäsche waschen. Also, alles gut. Zum Abendessen waren wir auf der Eat Streat (!), einem überdachten Straßenabschnitt mit jeder Menge Restaurants, aber es sind offenbar nicht unbedingt die besten Restaurants hier angesiedelt.

Morgens waren wir dann im Fat Dog frühstücken und haben uns in dieses Café verliebt. Die unterschiedlichen Tische und Stühle, das ganze Dekor war einfach so nett, das man gar nicht anders konnte, als sich wohlzufühlen. Im Anschluss ging es nach Te Puia, hier bricht der Pohutu aus, der momentan größte Geysir Neuseelands. Ein bis zwei Mal in der Stunde schießt er bis zu dreißig Meter hohe Fontänen minutenlang in die Luft. Natürlich haben wir gewartet, bis wir dieses Schauspiel gesehen haben. Ansonsten kann man in einem Nachtgehege Kiwis sehen, Schlammpfuhlen und heiße Quellen. Ein anderes Highlight ist die Maori-Zeremonie, die hier ebenso wie ein kleines Dorf zu sehen ist.

Bisher kannte ich nur den Haka der All Blacks, dem Rugby-Team von Neuseeland, aber die Tänze und Gesänge auch einmal live zu sehen, war beeindruckend.

Im Anschluss waren wir noch im Wai-O-Tapu Thermal Wonderland und wir müssen beide sagen, dass wir dieses Gebiet noch interessanter als Te Puia fanden. Es ist vielfältiger, hat schönere Wanderwege und am Ende wird man mit einem Blick über den grünen Lake Ngakoro belohnt, der wirklich beeindruckend ist. In der Ferne ragen Vulkane auf und die ganze Szenerie ist atemberaubend (nicht nur wegen dem Schwefel). Man kann auch heiße Schlammtümpel sehen, ebenso wie Sinterterassen und kleine Teiche in den schönsten Farben. Der Champagnersee zum Beispiel hat ein rotes Gestein und blaues Wasser, was einen sehr schönen Kontrast bildet.

Matamata

Dieser Stopp war nur für mich, denn ich wollte unbedingt nach Hobbiton. Mama war das egal, obwohl es ihr auch gefallen hat. Auf dem Weg haben wir noch einen Stopp in Mount Maunganui eingelegt und sind zum ersten Mal in diesem Urlaub im Ozean gewesen (wenn auch nur mit den Beinen). Der Himmel war strahlend blau, der Strand weiß und wir haben es genossen, einfach mal ein paar Stunden nichts zu tun.

Als wir dann am nächsten Tag nach Hobbiton kamen, war ich aufgeregt. Mama nicht, aber sie kennt ja auch die Filme nicht, obwohl sie sie jetzt gucken muss. Noch sagt sie nein, aber ich hoffe, ich kann sie überzeugen.

Alle Filmkulissen aus „Der Herr der Ringe“ wurden wieder abgebaut, außer Hobbiton, das auf der Alexander Schaffarm beheimatet ist und nach „Der kleine Hobbit“ stabilisiert wurde (anfangs waren die Häuser aus viel Styropor gefertigt, jetzt sind sie nach neuseeländischem Baustandard angelegt. Man kann also in ihnen wohnen). Leider kann man nicht selber durch das Dorf streifen. Es gibt nur geführte Touren und in jeder Tour sind etwa 30 Personen (die Touren sind fast immer ausverkauft, auch dann, wenn sie im fünf Minuten Abstand starten).

Meghan, unser Tour Guide, hat uns viel interessantes zu den Filmen erzählt, zum Beispiel hat bei Bilbos Geburtstagsfeier plötzlich der Kuchen in Flammen gestanden. Im Film sieht man die Rauchschwaden hinter Bilbo herziehen. Zum Schluss gab es einen Besuch im Green Dragon Inn, wo wir Ingwer Bier getrunken haben. Selbst Mama fand den Besuch toll, weil dieses Dorf so liebevoll angelegt ist. Eine Horde Gärtner kümmert sich darum, das alles immer so schön blüht und wächst.

Auckland

Wir waren nur eine Stunde in Auckland, bevor wir geflohen sind. Es ist bestimmt eine tolle Stadt, aber nach soviel Natur, so viel Raum und so viel Schönheit konnten wir es einfach nicht aushalten, die Wolkenkratzer bis in den Himmel steigen zu sehen.

Whangaparaoa

Stattdessen sind wir eine Stunde nach Norden gefahren, um in diesem schönen Örtchen am Little Manly Beach unsere letzten zwei Tage zu verbringen. Wir sind im Meer geschwommen (dieses Mal ganz richtig), sind im Naturschutzgebiet wandern gewesen, haben am Strand gelegen und beim Muschelsammeln zugesehen. Es war wirklich, wirklich schön und ein viel besserer Neuseeland-Abschluss, als Auckland es gewesen wäre. Und dann war ein Monat vorbei. So schnell kann es gehen.

Fotos und Videos befinden sich hier.

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