Das süße Nichtstun

28. April 2018

The light we lost von Jill Santopolo

A Court of Mist and Fury von Sarah J. Maas

Melbourne

Die zweite Fidschi-Woche haben wir auf der Hauptinsel Viti Levu verbracht. Leider ist die Hauptinsel nicht ganz so paradiesisch wie die kleineren Inseln, aber es war trotzdem sehr schön. Wir haben ein paar Tage nur rumgelegen und gelesen. Es war wirklich toll!!!

Aber natürlich konnte ich mir die Gelegenheit nicht entgehen lassen, noch mehr zu schnorcheln, weswegen wir zwei Trips gemacht haben. Der erste Tagesausflug ging zur Schooner Islands mit Whale’s Tale. Das alte Segelboot (obwohl es eigentlich erst aus den 70ern stammt) fuhr langsam durch die Mamanucas bis wir an einer kleinen Insel ankamen. Mit dem Tenderboot wurden wir abgesetzt und konnten dann schnorcheln, baden und sonnenbaden. Der Schnorcheltrip war toll, auch wenn nichts die Trips auf den Yasawas toppen kann. Aber ich habe Nemo gefunden! Leider sind die Anemonenfische nicht so weit an der Oberfläche. Ich bin zwar runtergetaucht, aber trotzdem nicht nah genug rangekommen. Auf dem Foto sieht man also nur orangene Flecke. Man muss mir also einfach glauben, dass es ein Anemonenfisch war.

Mama hat dann noch von einem der Mitarbeiter eine Privattour mit dem Glasbodenboot angeboten bekommen. Ich wollte lieber schnorcheln, aber er hat gesagt, ich könnte von Bord springen und er würde mich dann mit einem Seil an den Strand ziehen. Das musste ich natürlich tun (siehe Foto als Beweis). Zuerst sind wir also zu einer Stelle gefahren, an der viele Zebrafische waren, bevor er mich zu einem schönen Fleckchen Riff gefahren hat.

Diese Stelle war auch wirklich viel schöner, als die vorherige, und ich war ganz alleine da! Das war auch viel besser, weil ich Videos drehen konnte, ohne ständig Füße auf dem Bild zu haben. Das Wasser war klar und soooo viele Fische haben mich besucht. Das war ganz wunderbar. Danach hat er mir ein Seil hinzugeworfen und mich mit dem Boot an den Strand geschleppt. Das war wirklich lustig.

Allerdings …

Ich hatte einen Neckholder-Badeanzug an, aber das Band um den Hals ist nur Dekoration und kein Halt. Daher wurde bei der Fahrt irgendwie mein Oberteil runtergezogen und daher wurde ich oben ohne durchs Wasser gezogen. Gemerkt habe ich das – Gott sei Dank! – bevor ich am Strand war, aber Mama sagt, dass der Bootsführer immer mal wieder zu mir geschaut hat. Vielleicht war ich das Tischgespräch des Abends.

Dann haben wir noch eine Tour zur Savala Insel gemacht. Diese Insel hat einen wunderschönen Sandstrand, aber leider waren auch viel mehr Menschen auf dieser Tour, weswegen es nicht wirklich eine einsame Insel war. Der Vorteil war aber, das wir viel mehr Zeit hatten und ich daher stundenlang schnorcheln konnte, unter anderem mit Haien!!! Mama ist auch mit Haien geschnorchelt! Leider ist ständig Wasser in die Taucherbrille gelaufen. Das hat mir ein wenig den Spaß verdorben und ich wünschte, ich hätte meine eigene Maske nicht verloren.

Tja, und dann war unsere Fidschi-Zeit auch schon wieder vorbei. Mit einem letzten Blick auf das Riff von Viti Levu flogen wir nach Sydney.

Fotos und Videos finden sich hier.

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