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Fly like an eagle ... im Geschirr -

Fly like an eagle … im Geschirr

26. Januar 2017

Email vom 2.1.2009:

Willkommen im Jahr 2009! Soviel erst mal dazu … Ich hoffe, ihr seid alle gut gerutscht und habt eine schöne Zeit verbracht.

Mein Weihnachten und Silvester war toll. Und zwar weil ich Mama und Jenny bei mir hatte. Mit den beiden ist alles sofort besser, aber ausleihen könnt ihr sie nicht. Obwohl sie wieder zuhause sind und ich keinen Einfluss mehr darauf habe, an wen sie sich verleihen. Aber das führt jetzt echt zu weit …

Also, erst einmal muss ich mich über die Touristen beschweren, die zu Weihnachten und Silvester Lateinamerika bevölkern … Man findet ja kaum noch Zimmer und Betten schon gar nicht! Vor Ostern (erinnert mich bitte daran) muss ich mir Zimmer reservieren, sonst stehe ich noch auf der Straße. Vielleicht sollte ich aber auch mal die ausgelatschten Pfade wieder hinter mir lassen und mich ins Landesinnere begeben, wo weniger Touristen rumlaufen. Eine gute Idee, muss ich sagen.

So, jetzt aber mal Schluss mit den Albernheiten. Kommen wir zum geschäftlichen Teil.

Nach der Isla de Ometepe habe ich einen Bus nach San Jose genommen, ein Hostel gefunden, ein Zimmer für die nächste Nacht reserviert und mich auf den nächsten Tag gefreut. Denn da war das Großereignis! Der beste aller Tage sozusagen. Ich hab Mama und Jenny am Flughafen abgeholt! Sie sind allerdings zu kurz geblieben. Schande über euch und eure Kuh.

Am Tag darauf haben wir den Bus nach Puntarenas genommen, von dort die Fähre nach Paquera und dann einen Bus nach Montezuma, einem Hippiedorf, das allerdings nicht gerade billig ist. Den ersten Tag haben wir nicht viel gemacht, ausser im Hotelpool rumgehangen, aber dafür waren wir am zweiten Tag Schnorcheln in der Nähe der Isla Tortuga. Also der Schildkröten-Insel. Ich habe zum ersten Mal in meinem Leben geschnorchelt, aber ich muss sagen, ich glaub, ich bin ein Naturtalent. Aber ich bin ja auch ein Wassermensch. Es gab so viiiiiiele Fische! Riesige, bestimmt zwei Meter. Und in allen möglichen Farben. Ach, herrlich! Ich denke, ich werde auch hier noch mal schnorcheln. Mal schauen.

Danach lagen wir am Strand, haben unser Barbecue gegessen und Werthers Echte, die ich mir von zuhause gewünscht hatte. Zuhause esse ich die nie, aber als ich gefragt wurde, was sie mir mitbringen sollen, habe ich sofort an diese gedacht.

Danach sind wir in die Berge von Monteverde gereist, wo es prompt zu regnen anfing. Na gut, ist jetzt nicht ungewöhnlich im Nebelwald. Unser Zimmer war echt nett. Mama und Jenny haben im Hochbett geschlafen … Ich hatte das Doppelbett für mich alleine.

Und dann war ja schon Heiligabend. Unser Geschenk an uns (also eher Mamas Geschenk an uns) war Canopy! Ich hatte ja schon mächtig Angst, ob das Geschirr denn auch halten würde und konnte mich erst mal nicht so dran erfreuen. Auch das bremsen fand ich über Gebühr anstrengend. Doch dann wurde mir Mario angeboten, mein Taxi. Die lange Strecke sind wir zusammen gerutscht und er hat für mich gebremst. Ich konnte dann also einfach so in den Seilen hängen und alles genießen. Das war perfekt. Dann kamen wir zum Tarzan-Swing. Mama und Jenny waren zuerst dran und haben es auch tatsächlich gewagt. Dann war ich an der Reihe, ich wurde angegurtet, ich sollte die Seile gut festhalten, aber sie fühlten sich nicht sicher in meiner Hand an. Das Tor wurde geöffnet und aus meinem Mund kam: I can’t! Ich konnte nicht einfach runter springen. Das ging nicht. Also bin ich wieder runtergeklettert. Im Nachhinein finde ich es natürlich schade, das nicht erlebt zu haben, aber ich weiß, ich würde es wieder nicht machen, wenn ich noch mal die Chance hätte.

Weihnachten in unserem Zimmer war super schön. Mama hatte sogar einen kleinen Tannenbaum dabei!

Am nächsten Tag sind wir dann nach Tamarindo gefahren und dort haben wir die restlichen Tage am Strand verbracht. Unser kleines Hotel hatte einen Garten direkt am Strand und dort haben wir die meiste Zeit gelegen oder natürlich in den Wellen gespielt. Abends waren wir in einem Restaurant in dem es den besten Coconut-Pie der Welt gibt. Ich sag euch, wer diesen Kuchen nachbacken kann, ist sich auf ewig meiner Freundschaft sicher.

Am 30. sind wir dann nach San Jose zurück und haben zwei Nächte in einem zauberhaften Hotel geschlafen, Kap’s Place. Silvester sind wir durch die Gegend gelaufen. Eigentlich wollten wir ins Museum, aber das war leider zu. Also sind wir nur so rumgelaufen, haben eingekauft und so. Abends wollten wir nett essen gehen, aber leider war das Soda (ein typisches Restaurant) geschlossen. Dann haben wir ein Taxi genommen und der Fahrer brachte uns zu zwei Restaurants, die aber beide leider auch zu waren. Also sind wir in einer Mall gelandet und haben Fast Food gegessen. Stylisch.

Tja, und gestern war dann Abschied angesagt. Und jetzt sind die beiden schon zuhause. Ach ja.

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