Warning: count(): Parameter must be an array or an object that implements Countable in /homepages/18/d720504284/htdocs/app720505349/wp-content/themes/voyager/framework/helpers/helper.system.php on line 1368

Warning: count(): Parameter must be an array or an object that implements Countable in /homepages/18/d720504284/htdocs/app720505349/wp-content/themes/voyager/framework/helpers/helper.system.php on line 1341
Meine Top 5 in Melbourne -

Meine Top 5 in Melbourne

19. Mai 2018

Iron Flowers: Die Rebellinnen von Tracy Banghart (und ich kann das Buch nur empfehlen! Auf Deutsch erschienen im Sauerländer Verlag)

Die Magisterium Serie von Cassandra Clare und Holly Black

Kängurus vom Zug nach Adelaide aus

Über meine erste Woche in Melbourne habe ich hier schon berichtet. In der zweiten Woche habe ich viel geschrieben, daher nicht soooo viel gemacht, aber natürlich gibt es noch ein paar Dinge, die ich erlebt habe. Um nicht einfach nur einen zweiten Bericht über Melbourbe zu verfassen, gibt es mir meine persönliche Top 5, was ich in Melbourne gemacht habe. Ohne internes Ranking.

Nummer 1: Miss Fishers Haus


Eine meiner liebsten Serien ist Miss Fishers mysteriöse Mordfälle, die auf Netflix läuft. Ich hab keine Ahnung, warum die Serie bisher keinen Kultstatus hat, weil sie einfach großartig ist. Die Serie spielt nach dem ersten Weltkrieg in Melbourne. Phryne Fisher trägt Hosen, fährt Auto, fliegt Flugzeuge, hat Selbstbewusstsein für zehn Frauen und hat eine Detektei. Sie ist eine feministische Ikone, die man nur bewundern kann.

Die Serie wird in Melbourne gedreht und ist eine der teuersten Serien, die jemals in Australien gedreht wurde. Leider nur drei Staffeln. Ein offizielles Ende wurde, soweit ich weiß, nicht verkündet, aber die Schauspielerin ist mit ihrem Mann nach England gezogen, weswegen zumindest vorläufig Pause ist. Ich hoffe, es bleibt nicht dabei.

Jedenfalls kann man das Haus besuchen, in dem Phryne in der Serie lebt. Besuchen im Sinne von von außen ansehen. Das Haus steht im Norden der Stadt, in Parkville (114 Park Drive). Mein Fangirl-Herz hat höher geschlagen.

Nummer 2: Philips Island

Wenn man keinen Mietwagen hat, sind organisierte Touren immer eine gute Idee. Zwar ist man immer ein wenig unflexibel, aber dafür sieht man alles. Ich habe eine Tour mit Autopia gemacht, die nicht nur zur Pinguin Parade, sondern auch noch zum Maru Koala Park und den Nobbies führte.

Unser erster Stop war der Koala Park. Ich bin immer ein wenig hin- und hergerissen, was solche Parks und Zoos angeht. Zum einen gehe ich total gerne, weil man da die Tiere auf jeden Fall sieht, zum anderen finde ich es aber viel schöner, wenn man Tiere in ihrer natürlichen Umgebung sehen kann. In diesem Park sind alles verletzt gefundene Tiere, es gibt ein Tier-Krankenhaus und viele der Tiere werden auch wieder ausgewildert, wenn sie gesund sind. Einige bleiben allerdings auch für immer. Wirklich gut fand ich, dass die Tiere große Gehege hatten, zumindest die Kängarus und die Dingos. Koalas brauchen ja nicht so viel Platz, nur genug Futter.

Man konnte in das Känguru-Gehege reingehen und graue Kängurus füttern. Ihre Zähne haben dabei so lustig über die Handfläche geschabt. Das war wirklich ein tolles Erlebnis, auch wenn ich solche Dinge immer auch ein wenig skeptisch sehe. Mein persönliches Highlight war die kleine Poppy, ein viermonatiges Wallaby-Baby, das ich gerne mit nach Hause genommen hätte.

Danach waren wir in den Nobbies (sagt man das so?). Hier gibt es ein Informationscenter und die bieten in Zusammenarbeit mit dem WWF die Antarctic Journey an. Es war in meinem Ticket enthalten, was ich nicht wusste, worüber ich aber sehr froh bin. Denn es war wirklich toll. Der erste Teil ist jede Menge Infos, aber Infos zum Anfassen sozusagen. Zum Beispiel konnte man in eine  Eiskammer, in der simuliert wurde, wie kalt es in der Antarktis ist. Ich bin schnell wieder rausgegangen. Außerdem konnte man sich verschiedene Dinge unter dem Mikroskop ansehen (Federn und Gestein) und es gab auch eine interaktive Tafel, an der man herausfinden konnte, ob seine Lieblingsfischspeisen nachhaltig sind oder nicht.

Der zweite Teil bestand aus ganz vielen, riesigen Monitoren, die eine Vielzahl an Videos über das Leben in der Antarktis zeigten. Das war auch wirklich beeindruckend. Schön war auch die Wal-Orgel, die man „spielen“ konnte und dann hörte man die Sounds verschiedener Wale. Minkwale haben lustige Gesänge.

Neben diesem Center gibt es noch Holzpfade die Klippen entlang und wenn man Glück hat, sieht man Seelöwen, die auf einem Felsen vor der Küste ihr Domizil haben. Ich hatte kein Glück. Das Highlight der Tour war dann aber die Pinguin-Parade, also, so wurde das vermarktet. Mein Highlight war ja Poppy. Jedenfalls leben auf Philips Island 35.000 Zwergpinguine, die abends zurück in ihre Bauten krabbeln. Manchmal kommen dreitausend an einem Strand an.

Bei mir waren es jetzt nicht so viele, aber zwei- oder dreihundert waren es bestimmt. Es sah so lustig aus, wie sie von den Wellen an den Strand gespült wurden und dann schnell los watschelten. Sie sind einfach süß. Aber es war so furchtbar kalt. Auf dem Rückweg kam es dann auch noch zu einem Penguin Crossing, da zwei auf der falschen Seite der Straße gelandet sind. Dazu mussten wir alle hinter die weiße Linie zurück und dann sind die beiden winzigen Pinguine über die Straße gewatschelt. Es war einfach so süß.

Nummer 3: Bootsfahrt auf dem Yarra

Ich liebe das Wasser und Bootsfahren und daher war klar, dass ich noch eine Bootstour machen würde. Man kann zwei Touren á eine Stunde machen oder diese auch kombinieren. Ich hab beide gemacht, würde aber nur die zu den Docklands empfehlen, weil man mehr sehen kann. Die andere führt am botanischen Garten entlang, aber den kann man besser zu Fuß erkunden.

Melbourne ist auf jeden Fall eine Stadt im Wandel. Die Docklands waren mal alles Lagerhäuser, aber mittlerweile ist zumindest die eine Seite Restaurants, Cafés und Wohnhäusern gewichen. Man hatte auch einen schönen Blick auf die Innenstadt und die West Gate Bridge, die höher als die Sydney Harbour Bridge ist (oder länger? Jedenfalls eins von beidem). Und das war auch Absicht, denn die Rivalität der beiden Städte besteht schon lange.

Nummer 4: Eureka Skydeck


Zwar hätte ich es schöner gefunden, wenn man nicht hinter Glas gewesen wäre, aber es war schon cool, die Stadt von hoch oben zu sehen. Hier mein Bericht.

Nummer 5: Great Ocean Road


Auch, wenn es technisch gesehen nicht zu Melbourne zählt, war diese Tour sehr cool. Auch, wenn ich empfehlen würde, sie mit dem eigenen Auto oder Mietwagen zu machen. Mehr dazu hier.

Von Melbourne aus ging es für mich mit dem Overland nach Adelaide.

Leave a reply

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Go top