Chile 2006

Karte

Chile 2006

Arica

Von Arica (auf Meeresspiegel) bin ich in den Lauca Nationalpark gefahren, ins Altiplano, auf über 3500m. Gegen die Höhenkrankheit habe ich Cocablätter gekaut, die mir der nette Fahrer gegeben hat.

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Iquique

In Iquique habe ich bei einer sehr netten Familie gewohnt, die kein englisch sprach. Und ich kein Spanisch. Das war aber nur ein Teil des Abenteuers. Ich wollte unbedingt nach Pisagua, aber obwohl sie alle Hebel in Bewegung gesetzt haben, gab es keiner Tour, die ich machen konnte. Stattdessen habe ich mir die Geoglyphen angeschaut und war in einer Oase, in der Mangos wuchsen.

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Calama

In Calama ist die größte Kupfermine der Welt. Da der Vater meiner Brieffreundin dort arbeitete, hat er für mich eine Tour organisiert. Von dort ging es nach San Pedro de Atacama, mitten in die Wüste. Highlight waren die Geysire und der Ausritt durch die Dünen.

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La Serena

La Serena hat ein wunderschönes Zentrum, in dem man unter anderem einen Nachtmarkt besuchen konnte. Außerdem hat mir der Leuchtturm sehr gut gefallen.

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Santiago de Chile

In Santiago habe ich bei einem Freund meiner Eltern gewohnt. In La Reina, einem eher gediegenen Stadtteil. Heutzutage. Denn früher war hier das berüchtigste Foltergefängnis der Pinochet-Ära beheimatet.

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Talca

Meine andere Brieffreundin kam aus Talca und sie hat sich drei Tage freigenommen, um mir ihre Heimatstadt und die Gegend drum herum zu zeigen. Besonders in Erinnerung blieben mir der wilde Pazifik, den sie mir gezeigt hat. Es war atemberaubend die Kraft zu sehen, die das Wasser an so vielen Stellen der Erde hat.

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Chillán

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Valdivia

Die Zeit, die ich in Valdivia verbracht habe, war ich krank. Daher ist das einzige, woran ich mich erinnern kann, die Seelöwen, die am Fischmarkt auf Fischreste warteten.

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Puerto Montt

Puerto Montt war zauberhaft. Die ganze Gegend erinnert eher an den Schwarzwald, als an eine Region eine halbe Welt entfernt. Es ist kein Wunder, das sich hier besonders viele Deutsche angesiedelt haben. Ich war sehr überrascht, als ich das Wort Kuchen in einem Schaufenster las.

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Bariloche, Argentinien

Ich habe auch noch einen kleinen Abstecher nach Bariloche gemacht, weil mir jemand gesagt hat, dass es dort wunderschön ist. Es war auf jeden Fall schneereich, denn es ist eines der großen Skigebiete in den Anden.

Meine allererste Reise alleine war 2006 in Chile. Mein „Reisepartner“ ist plötzlich abgesprungen und ich hatte nur die Chance entweder meinen Flugpreis zu verlieren oder alleine zu fahren. Gott sei Dank habe ich mich für letzteres entschieden. Zwei Monate bin ich durch Chile gereist von Arica im Norden bis Puerto Montt. Weiter südlich habe ich es trotz dreimaligen Besuch leider nicht geschafft. Aber Patagonien steht noch auf der Liste.

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